Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft

02.02.09: Flughafenbesichtigung

Stationen der Besichtigung:

  • Terminals
  • Flughafenrundfahrt
  • Gepäckverteilung
  • Flughafenfeuerwehr

02.02.09: Verkehrspolitik für Deutschland: Verkehrswege sichern, erneuern, verbessern, ergänzen

Bild von Karin Roth
Karin Roth

Referentin: Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin

Frau Roth ist Akteurin der Verkehrspolitik des Bundes an der entscheidenden Schaltstelle. Sie wird uns die Position der Bundesregierung zur Verkehrspolitik aus erster Hand vermitteln und dabei auch auf die aktuelle Wirtschaftslage mit ihren Auswirkungen auf Verkehr und Infrastruktur eingehen. Als Abgeordnete des Wahlkreises Esslingen ist sie auch bestens vertraut mit der Situation im Land und den Verkehrsthemen, die uns hier auf den Nägeln brennen.

02.02.09: Jahresversammlung 2009 der BV Württemberg

02.03.09: Wasserstoffmotoren im Pkw – Besonderheiten, Potenziale, Lösungen

BMW Wasserstoff-Fahrzeug vor einem Hintergrund mit Windkraftanlagen
BMW Wasserstoff-Fahrzeug

Referent: Dipl.-Ing. Christian Bock, Leiter Funktionen Verbrennungsmotoren-Antriebe bei der BMW Group, München

Christian Bock, Jahrgang 1956, studierte Maschinenbau mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik an der TH Darmstadt und startete 1984 bei BMW in der Getriebevorentwicklung. Ab 2000 war er als Leiter der Abteilung „Entwicklung Automatikgetriebe“ für Entwicklung und Freigabe aller Automatikgetriebe der BMW Group verantwortlich. 2003 wechselte er als Abteilungsleiter zu „Funktionen V-Motorenantriebe“ und war zuständig für die Applikation der 8- und 12-Zylinder-V-Motoren. Seit Februar 2009 leitet er das Projekt „Antrieb Große Fahrzeugbaureihe“.

30.03.09: Nahverkehr mit Zweisystem-Stadtbahnen: Stand und Ausblick

Zweisystem-Stadtbahn der AVG
Zweisystem-Stadtbahn

Referent: Dr. Walter Casazza, Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbundes und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft, Karlsruhe

Dr. Walter Casazza (Jahrgang 1962) studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Graz und promovierte an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Nach langjähriger Tätigkeit für die Innsbrucker Verkehrsbetriebe wechselte er 2006 nach Karlsruhe. Dort ist er u. a. Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) und der der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG).

Die AVG ist Pionier beim Einsatz von Zweisystem-Stadtbahnen, die sowohl auf dem innerstädtischen Straßenbahnnetz als auch auf dem Netz der Deutschen Bahn AG verkehren können. Damit wurden attraktive umsteigefreie Direktverbindungen vom Umland in die Städte möglich. Das Karlsruher Stadtbahnnetz ist in den letzten Jahren rasant gewachsen und umfasst inzwischen über 400 km. Teilweise konnten nach der Umstellung auf das neue System die Fahrgastzahlen verachtfacht werden. Dieser Erfolg sorgt für neue Herausforderungen, so soll z. B. der stark angestiegene Stadtbahnverkehr in der Karlsruher Fußgängerzone im Rahmen des Projekts "Kombilösung" unter die Erde verlegt werden.

27.04.09: Elektrisch fahren: Elektrifizierung der Antriebe durch Hybridtechnologie, Brennstoffzellen, Batterien

Mercedes A-Klasse mit F-Cell-Antrieb
Mercedes A-Klasse mit F-Cell-Antrieb

Referent: Peter Froeschle, Leiter Strategische Energieprojekte & Marktentwicklung Brennstoffzellen- / Batteriefahrzeuge, Daimler AG, Kirchheim/Teck

Der Kybernetiker Peter Froeschle trat im Jahre 1994 der Daimler AG bei. Er leitet heute die Abteilung Strategische Energieprojekte & Marktentwicklung Brennstoffzellen- / Batteriefahrzeuge. Im Rahmen seiner Aufgaben begleitet er das Amt des Vorstandsmitglieds der Firma New Energy World und vertritt die Automobilfirmen als Mitglied des Verwaltungsrats eines PPP für Brennstoffzellen- und Wasserstoffentwicklung. Er ist auch Mitglied mehrerer Exekutivausschüsse, die das Ziel verfolgen, die Entwicklung von neuen Energietechnologien voranzutreiben.

Elektro-Antrieb hat Tradition bei Daimler: Erste Batterie-Omnibusse fuhren im Jahr 1898. Ein „Mercedes- Electrique“ mit Radnabenmotoren kam 1907, der erste Hybrid 1908. Aber Verbrennungsmotoren setzten sich durch, erst Ende der Sechziger folgte ein elektrischer „Neustart“. – Heute forciert die Forderung nach Verbrauchs- und Emissionssenkungen praxistaugliche Entwicklungen: Der Vortrag behandelt die Elektrifizierung des Antriebs, Hybrid- und reine Elektro-Konzepte. Wo sind Plug-in und Range Extender sinnvoll? Was können Brennstoffzellen und Batterien im Auto überhaupt leisten und wie sieht die Energie- und CO2-Bilanz elektrischer Fortbewegung aus.

29.04.09: KTMC-Gästeabend 2009

Grafik mit dem Text KTMC, Kompetenzzentrum, Telematik, Mobile Computing, Customer Care

Gemeinsame Veranstaltung der KTMC (Kompetenzzentrum . Telematik . Mobile Computing . Customer Care) und der DVWG-BV Württemberg

25.05.09: Wirkungen individueller und kollektiver Verkehrsbeeinflussungssysteme

Verkehrsleitzentrale Bremen
Verkehrsleitzentrale Bremen

Referent: Prof. Dr.-Ing Markus Friedrich, Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik am Institut für Straßen- und Verkehrswesen der Universität Stuttgart

Individuelle und kollektive Verkehrsbeeinflussungssysteme – also Lichtsignalanlagen, Wechselwegweiser, Reisezeitinformationen, Navigationssysteme, Straßenbenutzungsgebühren und mehr – sind wesentliche Elemente eines operativen Verkehrsmanagements. Wie aber wirken solche Systeme? In welchem Maße können sie den Verkehr im Hinblick auf die Verkehrsleistung, den Verkehrszeitaufwand und die verkehrsbedingten Emissionen optimieren? Standardisierte und damit vergleichbare Untersuchungen dazu gibt es bislang nicht – allein um die Reaktionen der Verkehrsteilnehmer auf unterschiedliche Maßnahmen zu erfassen, wäre enorm hoher Aufwand notwendig. Der Vortrag wird jedoch Abschätzungen zu den Potentialen ausgewählter Verkehrsbeeinflussungssysteme für den Straßenverkehr geben.

Prof. Dr.-Ing. Markus Friedrich leitet seit Juli 2003 den Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik an der Universität Stuttgart. Von 1995 bis 2003 war Markus Friedrich bei der PTV AG in Karlsruhe für den Bereich Planungs systeme Verkehr verantwortlich, von 1989 bis 1995 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Verkehrs- und Stadtplanung der TU München.

29.06.09: Güterverkehrsprognosen für die deutschen Eisenbahnstrecken im Zulauf zur Alpentransversale NEAT

Landkarte mit den Zulaufstrecken auf die Schweizer Alpentransversalen
NEAT-Zulaufstrecken

Referentin: Dr. Kristina Birn, Prokuristin der BVU Beratergruppe Verkehr + Umwelt GmbH, Freiburg

 

 

 

10.07.09: Bodensee-Exkursion

Bodensee-Katamaran
Katamaran "Fridolin" im Hafen Friedrichshafen

 

 

 

 

 

 

27.07.09: Lean Logistics in der Automobil-Produktion

Bild Logistikzentrum mit Staplern und Regalen
Logistikzentrum mit Staplern und Regalen

Vortrag mit Betriebsbesichtigung

Referent: Harald Seifert, Geschäftsführer der Seifert Logistics GmbH, Ulm

 

 

 

28.09.09: Junges Forum: Vorträge junger Verkehrswissenschaftler

Vier junge Leute in einem Büro
  • Dr.-Ing. Christine Schmidt, Universität Stuttgart, Institut für Eisenbahn- und Verkehrswesen: "Experimentelle Bestimmung der Wartezeitfunktion bei Leistungsuntersuchungen im spurgeführten Verkehr"
  • Dipl.-Ing., MBA (USQ) Johannes Schlaich, Universität Stuttgart, Institut für Straßen- und Verkehrswesen, Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik: "Analyse der Routenwahl mit Mobilfunkdaten"

26.10.09: City Maut im Stadtverkehr - Instrument im Verkehrsmanagement der Zukunft?

Mautstation in Japan

Referent: Prof. Dr.-Ing. Martin Haag, Leiter des Instituts für Mobilität & Verkehr an der TU Kaiserslautern

Nach der fachlich wie politisch überwiegend als gelungen bezeichneten Einführung von City Maut in europäischen Städten wie London oder Stockholm gibt es Überlegungen, dieses preispolitische Instrument auch in deutschen Städten zur Verkehrslenkung einzusetzen. Trotz der positiven Beispiele wird dies aber in Deutschland überwiegend negativ diskutiert. Der Vortrag fasst den aktuellen Diskussionsstand zu City-Maut als Teil einer kommunalen Verkehrsstrategie zusammen. Dabei werden die Beispiele aus dem europäischen Ausland einbezogen, Bewertungskriterien für City-Maut-Konzepte genannt sowie Wirkungen beschrieben und potenziell zu beachtende Wirkungsketten dargestellt. Abschließend wird eine Einschätzung versucht, inwieweit dieses Instrument auch in Deutschland sinnvoll eingesetzt werden kann.

Professor Dr.-Ing. Martin Haag lehrt seit Oktober 2007 Verkehrsplanung an der TU Kaiserslautern. Zuvor arbeitete er über 10 Jahre als Ingenieur und Planer und leitete zuletzt das Tiefbauamt der Stadt Freiburg im Breisgau. Davor war Martin Haag wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Kaiserslautern und promovierte 1996 mit einer Arbeit zum „Notwendigen Autoverkehr in Stadt und Region“. Martin Haag ist Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung und leitet innerhalb der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen FGSV den Arbeitskreis „City-Maut“.

30.11.09: Ausbau des Neckars für das 135 m – Schiff

Hafen und Containerterminal in Stuttgart
Hafen und Containerterminal in Stuttgart

Referent: Klaus Michels, Leiter des Amtes für Neckarausbau der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Heidelberg

Im Wettbewerb der Verkehrsträger stehend, herrscht in der Schifffahrt die Tendenz zu größeren Schiffen. Neben Schub verbänden und Großmotorgüterschiffen (GMS) mit Längen bis 110 m werden seit einigen Jahren auch bis zu 135 m lange übergroße Großmotorgüterschiffe (üGMS) eingesetzt. Auf dem Neckar er lauben die Schleusenabmessungen bisher allerdings nur das Befahren mit Schiffen von maximal 105 m Länge. Um der Industrieregion am Mittleren Neckar auch künftig einen wirtschaftlichen Transport mit Binnen schiffen anbieten zu können, werden deshalb unter anderem die Schleusenkammern verlängert, verkehrs regelnde Maßnahmen installiert, Wendestellen, Vorhäfen und Liegestellen angepasst und neue Fischaufstiegsanlagen gebaut. In seinem Vortrag informiert uns Klaus Michels detailliert über die verkehrliche Erfordernis des Ausbaus, den Umfang der Baumaßnahmen und den zeitlichen Ablauf.

Der diplomierte Bauingenieur Klaus Michels ist der Binnenschiffahrt seit seinem Referendariat bei der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest, Mainz, verbunden. Ab 1995 leitete er verschiedene Sachbereiche und Aufgabenfelder im Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt, dem Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg und der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest. Seit Januar 2008 ist er Leiter des neu gegründeten Amts für Neckarausbau Heidelberg, das sich ausschließlich diesem Zweck widmet.

14.12.09: Perspektiven der S-Bahn in der Region Stuttgart

Plan des S-Bahn-Netzes in Stuttgart
S-Bahn-Netz Stuttgart

Referenten: Dr. Jürgen Wurmthaler, Leitender Direktor des Verbandes Region Stuttgart und Stefan Tritschler, Prokurist der VWI Verkehrswissenschaftliches Institut Stuttgart GmbH

Die S-Bahn ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in der Region Stuttgart. Angesichts kontinuierlicher Veränderungen im Nachfrageverhalten muss das Verkehrsangebot auf mögliche Anpassungen geprüft werden. Dabei spielen die Ausdehnung des 15-Minuten-Taktes sowie die Einführung eines Nachtverkehrs eine große Rolle. Neben betrieblichen Maßnahmen und den aktuellen Infrastruktur-Ausbauvorhaben sind langfristige Strategien für die Fortentwicklung des Netzes in den nächsten Jahrzehnten zu entwickeln. Dabei gilt es einerseits zu prüfen, inwieweit bestehende S-Bahn-Linien in die Region hinaus verlängert werden sollen und andererseits, ob neue Tangentiallinien das bestehende Netz ergänzen können.

Dr. Jürgen Wurmthaler, seit 15 Jahren beim Verband Region Stuttgart, ist dort seit 2001 Leitender Direktor für den Bereich Wirtschaft und Infrastruktur. Hier ist er auch für die Verkehrswirtschaft und den öffentlichen Personennahverkehr einschließlich der strategischen Weiterentwicklung des S-Bahn-Verkehrs zuständig. Diplom-Wirtschaft singenieur Stefan Tritschler arbeitete 6 Jahre am Institut für Eisenbahn- und Verkehrswesen der Universität Stuttgart. Seit 2007 ist er Prokurist der VWI Verkehrswissenschaft liches Institut Stuttgart GmbH und war dort federführend an der Erarbeitung eines  Strategiekonzepts zur Weiterentwicklung des Schienenverkehrs in der Region Stuttgart beteiligt.

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